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AutoFiktion / AutoFiction (The Bataille Sessions)

 

Ein Neues Lieben.
Eine Liebe, die aus dem Erzählen wächst.
Und in die dann der Sex einwächst. Als Fleisch, das sich in Bewegung transformiert.

Davon erzählen die Bataille Sessions.
Die Bataille zugleich dekonstruieren. Und zugleich noch einmal eine ganz andere Kultur versuchen.

In Deutsch, Englisch und Französisch.

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A New Kind of Love.
A love that grows out of storytelling.
And into which sex then grows. Like flesh that transforms into movement.

This is what the Bataille Sessions are about.
They deconstruct Bataille. And at the same time, they attempt to create an entirely different culture.

In German, English, and French.

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Un nouvel amour.
Un amour qui naît du récit.
Et dans lequel le sexe vient ensuite s’épanouir. Comme de la chair qui se transforme en mouvement.

C’est ce dont parlent les Bataille Sessions.
Qui déconstruisent en même temps Bataille. Et tentent en même temps de créer une culture tout à fait différente.

En allemand, en anglais et en français.

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Batatille Session, 15. Juli 2026

23.20/04.20, C. - Unsere Unterleiber drücken sich gegeneinander. Ich habe dabei Deinen Bauch im Blick. Ezra und Tim haben ihn verändert. Er ist schlank, aber nicht mehr Stahl-gleicher Muskel. Er ist weicher, wohnlicher. Leibes-Form statt Leibes-Form-Negierung.
Du bist so was von Frau....

Du sagst nichts, doch Deine Bewegung wird intensiver.
Erfinden wir uns neu.
Dane musst ihre Beine leicht anwinkeln auf dem Lager im 80. Stockwerk in dem Haus, das es nicht gibt, in der Stadt, die es nicht gibt. Und wahrscheinlich nie geben wird. Damit sie nicht über die seidenen, kreisrunden Laken hinausstehen.

Wir haben in der unmöglichen Stadt einen Platz für uns gefunden, gibst Du mir zur Antwort. Du lässt dabei das angewinkelte linke Bein zur Seite kippen. Das unterstreicht Deine Nackheit.
Darauf wollte ich nicht hinaus.
Sondern?
Ich zögere kurz.
Wir haben uns eigentlich schon neu erfunden.
Hm?
Du liegst weiter am Rücken, stützt Dich auf Deine Ellbogen und Unterarme und hebst den Oberkörper leicht an. Damit Du den Kopf weiter zu mir nach links drehen kannst. Ich mustere wieder den Frauen-Bauch.

Es war lange Zeit sehr touchy und entladend zwischen uns. Jetzt ist Transformation. Das Gierige, Fleischige, Nackt-Pornografische, das sich zur Bewegung wandelt. Um dann vor allem Bewegung zu sein. Wie vom Piktogramm zur Schrift. Semiose, auch in der Intimität.
Du drehst den Kopf wieder nach vor, hebst dafür aber Deine linke Hand, Der Ellbogen bleibt Auflage; die Hand dreht sich zu mir und greift nach meiner Hüfte.
Die Heilige Bewegung, füge ich hinzu. Weil es tatsächlich etwas von Schreiben und Schrift und damit von Sinn-Produktion hat.

Du streckst Dich durch.
Die Große Kraft; nach der Lust, sagst Du in Deinem Strecken. Eingebettet mitten in das Erzählen, das wir sind. Das macht neu, ja.
Nur wie ein Hauch liegt Deine Hand auf meiner Haut. Ich hebe meine Rechte und streiche über den begehrenswerten Frauen-Bauch.
Es ist gut, dass Du nicht einfach Kinder zeugen kannst.

Meine Streich-Bewegung stoppt. Ich drehe meinen Kopf so weit, dass ich Dir ins Gesicht schauen kann.
Wie meinst Du?
Wir wären herrlich unvernünftig. Wir hätten viele Kinder. Und Du hättest noch unzählige aus früheren Jahren dazu.
Heiteres Lachen; von Dir, aber auch von mir. So hat man wahrscheinlich in vor-monotheistischen Zeiten gelacht, wenn es um den Sexus und das Leben ging. Vor der Zeit der reglementierenden Viehzucht und ihrem Kosmopolis-Echo der (männlichen) Weltendeuter. Die die Ordnung der Herde dann auf buchstäblich alles übertrugen.
Wieso kommen Sie nie bis zu diesem Punkt, Monsieur? Oder erreichen Sie ihn dann doch irgendwo?
Ich bin versucht, Bataille an den Tisch unter den seltsamen Konleuchter zu setzen, während wir hier fast schon im anderen Eck des Raumes liegen. Aber wer weiß, was er dann für eine Geschichte des Auge aus uns macht. Sicher irgendeine über Danes Arsch, an dem sich sein Blick festfrisst. Und ich reibe dann wahrscheinlich irgendwie an mir herum. Ich rede deshalb bloß ins Semiotische Feld. Und zögere nicht, polemisch zu werden.
Daran scheitert die ganze Moderne, Monsieur. Und die Postmoderne gleich dazu. Sie kommen in ihrer Revolte nur bis zur Pornografie und bis zum Perversen, das zeitweise seine Apotheose erfährt. Aber sie tun sich schwer mit der Bewegung, der Schrift, mit der Echten Paarung, die der wirkliche Aufschrei gegen das metaphysische Erbe ist. Keine Seele, kein ewiges Leben, nur sich verausgaben in der Großen Kraft, die zum Nächsten Leben führt. Die also den Lebensprozess weiterträgt und sich darin genügt.
Die Ökonomie der Verausgabung ist doch genau mein Thema....

Das kommt überraschend und spontan. Monsieur Bataille grinst dazu süffisant und souverän in einem.
Wie soll die aber noch wer verstehen, wenn man nicht mit den Ärschen und ihrem Triefen beginnt? Sie fangen auch mit dem Gierigen an, das sich transformiert, oder?
Wir sind mit dieser Debatte noch lange nicht fertig, ich weiß es schon jetzt. Doch wenn es ein Leben nach dem Elend des konsumatorischen Postmodernismus geben soll, dann muss es sich genau um diese Debatte entfalten. Das weiß ich auch.

Wir gehen nach drüben. Ezra und Tim schlafen noch in ihren Wippen. Du nimmst von Ez die leichte Decke, hebst ihn hoch und trägst ihn vorsichtig in das große Bett. Dann legst Du Dich zu ihm. Ich wiederhole das gleiche mit Tim, der beim Tragen einmal kurz aufquietscht.
Beide stehen jetzt schon beim Duschen selbständig in der Wanne. Sie drehen das Wasser auf und wieder ab und befüllen ihre großen Becher. Jeder leert sich den seinen über die Brust oder über die Füße. Bis zur Schulter heben klappt noch nicht.
Lassen wir sie, bis sie von selber nicht mehr wollen.
Gut, ich bin dabei.
Es wird Zeit, Jungs, sage ich dann doch nach 20 Minuten, als die begeisterte Verausgabung kein Ende findet.

1000Küsse634nach

Bataille Session 15072026 De Eng Fr Pdf

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Bataille Sessions, 1. June 2026 - 14. July 2026

Autofiction The Bataille Sessions 0106 14072026 Pdf

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